Systemische Familienskulptur

Beziehungsmuster veranschaulichen – eine neue innere Einstellung erarbeiten.

Systemische Familientherapie weiß seit den 60er Jahren um den Wert des therapeutischen Rollenspiels, der Familienrekonstruktion und Genogrammarbeit. Hier werden beziehungs- bzw. psychische Probleme und Verstrickungen in der Gegenwart bearbeitet. Seit ein paar Jahren wird hier auch Familienstellen als Diagnostik und Intervention angewendet.

Familiäre Beziehungsdynamik prägt uns bereits seit der Kindheit und führt zu besonderen Lebenseinstellungen und „Aufträgen“, die uns möglicherweise heute Probleme bereiten.

Übertragungen und Verstrickungen aus der Familie durch besondere Schiksale, können Auswirkungen bis ins Heute haben. Heilung dieser Wunden durch Würdigung aller Menschen in unserem Herkunftssystem hat ein starkes Versöhnungspotential.

Wir wundern uns als Erwachsene über die Lebens- / Beziehungsschwierigkeiten die wir haben, doch dies hängt auch mit unserer Herkunftsfamilie zusammen.

Tiefenpsychologisch geschieht hier ein Prozess des Erkennens, Annehmens und Neueinstellens der eignen inneren Haltung zu sich selber und in Beziehungen. Wunden erkennen, annehmen und dann Schritte der Versöhnung einzuleiten sind lebenswerte Prozesse.

Ein therapeutischer Prozess zeichnet sich dadurch aus, dass Lebens- und Gefühlsanteile sinnvoll integriert oder bewältigt werden – und letzlich als bereichernd erlebt werden.

Die Liebe bekommt wieder einen starken guten Platz und bahnt sich ihren guten Weg.

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