Therapeutische Familiendarstellung

Therapeutische Familiendarstellung/ Familienskulpturarbeit/ Genogrammarbeit

Diese Form der Systemischen Familientherapie für Einzelpersonen ist  eine (keine Familienaufstellung nach B.Hellinger !) fundierte Vorgehensweise die auf der Genogrammarbeit, der Familienrekonstruktion und dem therapeutischen Rollenspiel als ursprüngliche familientherapeutische Methode seit 60er Jahren gründet.

Speziell Familientherapeutin Virginia Satir (1965 USA) hat diese Methode kultiviert, um dem Klienten zu ermöglichen, die Beziehungsdynamik im therapeutischen Rollenspiel darstellen, erkennen und verändern zu können.

Die Wirkung der individuellen Beziehungssituation sind durch das Rollenspiel klar erfahrbar – und vor allem kann der Betroffene verdeckte und nicht aus gesprochene Beziehungshintergründe klären, finden und positiv wandeln.

Tiefenpsychologische ist die Entstehung der ersten Beziehungserfahrungen als Kind in der Familie und den daraus resultierenden persönlichen inneren Annahmen über sich selbst, äußerst entscheidend für die persönliche Gestaltung des Lebens in der Gegenwart.

Daher sind diese Elemente zur gegeben Zeit in den Therapieprozess ein zu beziehen.

Unsere Familienhistorie beeinflusst uns auf der Beziehungsebene ganz plausibel, weil unsere Eltern ebenso Lebenserfahrungen und Geschehnisse miterlebt haben und diese indirekt an uns weitergeben. Dies lässt sich mittlerweile sogar wissenschaftlich genetisch nachweisen. Traumas und ähnliche intensive Lebenserfahrungen haben physische Folgen!

Wir haben uns die innere Glaubenssätze, Einstellungen oder Beziehungsstrukturen zugelegt, die wir teilweise ohne weitere Modifikation immer noch als Erwachsener mit uns herumtragen und dadurch reproduzieren.

Therapeutische Familiendarstellung und Skulpturabeit dient dem persönlichen Wachstum in Beziehung und Einstellung, um versöhnt mit der eignen Herkunft und gestärkt aus den familiären Ressourcen sich dem Leben zuwenden zu können.

Wir sind mehr als ein archaisches Beziehungswesen und dürfen deswegen auf eine positive schöpferische Kraft für unser Handlungsspielraum hoffen.

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